Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Projekt- und Entwicklungsleistungen

1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge über Projekt-, Entwicklungs- und Beratungsleistungen zwischen der CrayssnLabs GmbH, Kartäuserstr. 21d, 99084 Erfurt, HRB 524277, Amtsgericht Jena, vertreten durch die einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer Sebastian Ludwig und Oliver Wiegler (nachfolgend „Anbieter“), und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde“).

Diese AGB gelten ausschließlich für neu abgeschlossene Verträge mit der CrayssnLabs GmbH. Altverträge mit der CrayssnLabs Ludwig Wiegler GbR bleiben unberührt.

2. Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages sind individuell vereinbarte IT-Dienstleistungen, insbesondere Web- und App-Entwicklung, Individualsoftware, Systemintegration, CMS- und Shop-Erweiterungen, IT-Beratung sowie Digitalisierungsprojekte.

3. Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt durch schriftliche Angebotsannahme oder schriftliche Auftragsbestätigung zustande. Leistungsbeschreibungen im Angebot sind maßgeblich.

4. Mitwirkungspflichten

Der Kunde stellt alle erforderlichen Inhalte, Zugangsdaten, Informationen und Freigaben rechtzeitig zur Verfügung. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung verlängern Projektfristen angemessen. Mehraufwand wird gesondert vergütet.

5. Change-Requests

Änderungs- oder Erweiterungswünsche nach Vertragsschluss bedürfen einer gesonderten Vereinbarung. Der Anbieter ist berechtigt, den hierdurch entstehenden Mehraufwand nach Zeitaufwand abzurechnen.

6. Vergütung

Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Abrechnung nach Angebot oder nach tatsächlichem Aufwand. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig, sofern nicht anders auf der Rechnung vermerkt.

7. Abnahme

Werkleistungen gelten als abgenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung wesentliche Mängel schriftlich rügt.

Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Abnahmeverweigerung.

8. Nutzungsrechte

Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der erstellten Software. Quellcode wird nur geschuldet, wenn ausdrücklich vereinbart.

9. Gewährleistung

Die Gewährleistungsfrist beträgt bei Unternehmern 12 Monate ab Abnahme. Der Anbieter ist zunächst zur Nacherfüllung berechtigt.

10. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Die Haftung ist der Höhe nach auf den Nettowert des jeweiligen Projekts begrenzt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Datenverlust oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, sofern kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

11. Datensicherung

Der Kunde ist für regelmäßige Datensicherungen selbst verantwortlich, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.

12. Höhere Gewalt

Bei Ereignissen höherer Gewalt verlängern sich Fristen angemessen.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist – soweit zulässig – Erfurt.

Ergänzende Regelungen für Verbraucher (§ 13 BGB)

Sofern der Kunde Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, gelten folgende Besonderheiten:

  • Die gesetzliche Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate.
  • Eine Verkürzung der Gewährleistungsfrist findet nicht statt.
  • Die Haftungsbegrenzung gilt nicht bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
  • Die Haftung für grobe Fahrlässigkeit bleibt unberührt.

Sofern der Vertrag ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln zustande kommt, steht Verbrauchern ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Details hierzu werden gesondert mitgeteilt.

Stand: 19.02.2026